Review – Jurassic World

jurassicworld

Die Dinosaurier sind noch längst nicht ausgestorben! Das beweist Colin Trevorrow’s Blockbuster Jurassic World. Das Dinospektakel kommt beim internationalen Publikum enorm gut an und hat unlängst mit einem Einspielergebnis von über 208,8 Millionen US-Dollar das bis dato erfolgreichste US-Startwochenende aller Zeiten hingelegt. Mittlerweile konnte der Streifen weltweit nahezu 1,3 Milliarden US-Dollar erwirtschaften und schlägt damit das Original von Steven Spielberg aus dem Jahr 1993, das nur aufgrund eines 3D-Re-Releases die berüchtigte Milliarden-Marke durchbrechen konnte.

Über 20 Jahre nach dem katastrophalen Testlauf auf Isla Nublar ist der von John Hammond ins Leben gerufene Park nun eine High-Tech-Anlage, die täglich mehrere tausend Gäste anlockt und haufenweise Geld in die Taschen der profithungrigen Park-Bosse befördert. Ganz nach dem Motto größer, lauter und gefährlicher hat das wissenschaftliche Team im Auftrag von Stifter Simon Masrani (Irrfan Khan) und unter der Führung von Genetiker Dr. Henry Wu (BD Wong) eine gefährliche Kreuzung aus T-Rex, Velociraptor, Tintenfisch und anderen Spezies genannt „Indonimus Rex“ im Labor herangezüchtet. Genau dieser hoch intelligenten Bestie gelingt die Flucht aus ihrem Käfig und die Park-Besucher, darunter die beiden Neffen von Sicherheitschefin Claire (Bryce Dallas Howard), schweben einmal mehr in Lebensgefahr. Mit Hilfe von Ex-Navysoldat Owen (Chris Pratt), der eine Gruppe von Raptoren abgerichtet hat, soll das Ungeheuer gestoppt werden. 

Eines vorweg: Jurassic World versucht erst gar nicht das Erfolgsrezept von Jurassic Park zu kopieren, sondern kommt überraschend eigenständig und mit viel Selbstironie daher. Hin und wieder gibt es Verweise auf das Original, die mit viel Charme und Witz eingestreut werden. Besonders positiv zu erwähnen sind die grandios animierten Dinosaurier, die den menschlichen Protagonisten mehr als nur einmal die Schau stehlen. Dies führt zwar dazu dass die Darsteller rund um Pratt, Howard & Co. relativ blass wirken, aber das tut dem Spaß keineswegs Abbruch. Bricht der Indonimus Rex einmal aus seinem Käfig aus beginnt eine gnadenlose Hetzjagd, die bis zum Ende hin spannend bleibt. Alles in allem ist den Machern rund um Regisseur Colin Trevorrow, den Drehbuchautoren Rick Jaffa, Amanda Silver und Derek Connolly, sowie Produzent Steven Spielberg ein überaus gelungener Sommer-Blockbuster mit Biss gelungen. Das Ticket für den Park kann ohne große Bedenken eingelöst werden!

4,0

rb

Share

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.